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Unternehmen entscheiden sich für die Microsoft Cloud!
02.07.2010
Globale Unternehmen wie Aon oder McDonald’s, aber auch heimische KMU wie MBS-Training oder Kügele Profile, vertrauen bei Cloud Computing auf den Softwarekonzern Microsoft.
Cloud Computing wurde, als der Hype losgetreten wurde, als "Sargnagel" für die klassische Software-Industrie gesehen. Schließlich werden dabei keine klassischen Softwarepakete in Schachteln mehr verkauft, von denen die verschiedenen Anbieter lange Jahre gut gelebt haben. Außerdem tummelten sich unzählige neue Anbieter auf dem Markt, die den "Großen" Konkurrenz gemacht haben - und weiterhin machen. Doch die "Urgesteine" der Branche haben sich schon mehr als einmal den Zeichen der Zeit angepasst, auch diesmal.

So verwundert es kaum, dass globale Unternehmen wie Aon oder McDonald’s, aber auch heimische KMU wie etwa MBS-Training oder die Kügele Profile GmbH, eben auch bei Trend-Themen wie Cloud Computing auf altbekannte Partner vertrauen. Die eben genannten Firmen haben sich beispielsweise in den letzten Monaten für Microsoft Cloud-Anwendungen entschieden. Microsoft Online Services (Business Productivity Online Suite - BPOS) können – außer mit dem Namen Microsoft – auch aufgrund ihrer umfangreichen Funktionen, der Flexibilität und des Mehrwerts punkten. BPOS schaffe insbesondere für KMU deutliche Kostenvorteile, so Microsoft in einer Aussendung: Durch die Cloud Services wird die Nutzung von Software flexibler; es ist keine eigene Administration der IT-Infrastruktur mehr nötig und der IT-Einsatz kann nach tatsächlichem Bedarf abgerechnet werden.
"Weltweit setzen bereits mehr als zwei Millionen Anwender auf Cloud Lösungen von Microsoft. Ich freue mich, dass auch in Österreich immer mehr Unternehmen und vor allem KMU den großen Vorteil von Online Services aus der Cloud erkennen. Mit Microsoft Online Services bezieht der Kunde Rechenleistung, Speicherplatz und Software als Service flexibel und kostengünstig über das Internet. So lassen sich IT-Kosten deutlich reduzieren, IT-Kapazitäten rasch an den realen Bedarf anpassen und wichtige Tools für Zusammenarbeit und Kommunikation aktuell und sicher nutzen", erklärt Harald Leitenmüller, Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Österreich. "Ein besonderes Plus für den Anwender ist, dass man mit meist bereits vertrauten Programmen weiterarbeiten kann – wie zum Beispiel der Office Suite oder Microsoft CRM. Das erleichtert die Nutzung enorm." Die "großen" haben eben bereits einen Fuß in der Tür der meisten Firmen.
Als Bestandteil der Microsoft Online Services bietet die Business Productivity Online Suite Kommunikations- und Kollaborationssoftware als Abo-Service für Unternehmen aller Größen. Verfügbar sind einzelne Services (je nach Angebot) ab weniger als zwei Euro pro Monat. Die Services unterstützen zentrale Aufgabenbereiche im Unternehmen: vom gemeinsamen Arbeiten an Dokumenten, über das Erstellen von team- und projektbezogenen Intranetportalen bis hin zu Telefonkonferenzen, virtuellen Meetings und Instant Messaging.
Mit den neuen Microsoft Cloud-Anwendungen können Unternehmen aber auch ihre IT-Kosten besser planen und sogar verringern, verspricht der Konzern mit Sitz in Redmond. Neben den reduzierten Total Cost of Ownership (TCO) durch den Mietkauf und den damit verbundenen geringeren Vor- und Einmalinvestitionen, bleiben auch die mittelfristigen IT-Kosten vorhersehbar und konstant. Kosten spart auch der minimierte Eigenaufwand für den IT-Betrieb: Beim Energieverbrauch ließen sich bis zu 40 Prozent an Stromkosten einsparen, so Microsoft. Zudem braucht es weniger Personal für die Server-Wartung: Während ein einzelner Administrator in einem herkömmlichen Unternehmen bis zu 140 Server betreut, lassen sich in einem Cloud Rechenzentrum mehrere tausend Server warten - bei höchstmöglicher Sicherheit. Denn die Microsoft Rechenzentren garantieren extrem hohe Sicherheitsstandards (u.a. Cybertrust-Zertifizierung) und 99,9 Prozent Verfügbarkeit. (pi/rnf)
Das Auto wird zum fahrenden Computer
05.07.2010
Der Hubraum schwindet, die Rechenleistung steigt, die Automobilindustrie gibt immer mehr Geld für Chips und Software aus. Damit kommen zwei Welten endlich zusammen, die über Jahrzehnte hinweg keinen richtigen Draht zueinander gefunden haben. Ein Überblick.
"Meine Welt wäre einfacher, wenn es nur UKW und Kassette gäbe", sagt Peter Blum. Dann hätte der Ingenieur allerdings vermutlich keinen Arbeitsplatz mehr. Denn Blum ist Multimediaspezialist bei Audi, ein Job, der für den Autohersteller immer wichtiger wird. Die Ergebnisse seiner Arbeit lassen sich dieser Tage in den Verkaufsräumen des Konzerns besichtigen.  Monatelang hat Blum mit seinem Team am Unterhaltungspaket für den
neuen Kleinwagen A1 gefeilt. "Niveau der Luxusklasse" verspricht der Autobauer seiner Kundschaft. Die vermuten die Ingolstädter vor allem in der Generation iPod, bei den 18- bis
30-Jährigen.
Diese Klientel will einen rollenden Laptop: Bis zu 60 Gigabyte wird die Festplatte des kleinsten Audis fassen. Damit lassen sich auch Video und Navigation locker in einem System vereinigen. Nur der fahrende Internetzugang ist dem Spitzenmodell A 8 vorbehalten – noch.
Die VW-Tochter liegt voll im Trend der Autobranche: Der Hubraum schwindet, die Rechenleistung steigt, die Industrie gibt immer mehr Geld für Chips und Software aus. Damit kommen zwei Welten endlich zusammen, die über Jahrzehnte hinweg keinen richtigen Draht zueinander gefunden haben.
Auf der einen Seite stehen die Fahrzeughersteller mit ihren langen Entwicklungs- und Produktzyklen. Auf der anderen Seite ist die schnelllebige IT-Branche, die Produkte mitunter schon nach einem halben Jahr aus dem Sortiment wirft. Autos hingegen laufen sieben bis zehn Jahre in derselben Form vom Band – für Apple, Google oder Microsoft sind das erdgeschichtliche Zeiträume.
Schluss, aus, vorbei
13.07.2010
Wem Windows XP mit seiner viel zu verspielten Oberfläche zu bunt war, der blieb dem NT-System Windows 2000 treu. Doch damit ist jetzt Schluss. Der Extended Support von Windows 2000 endet mit Ablauf des 13. Juli 2010 - endgültig. Ein kurzer Blick auf zehn Jahre Windows 2000.
Knapp vor der Jahrtausendwende war es Microsoft gelungen, Windows 2000 an die Pressewerke zu schicken. Die Pakete gelangten zwar erst einige Monate später in den Handel, aber auf dem Papier war Windows für den Jahrtausendwechsel gewappnet. Windows 2000 war das letzte Windows-System, das sich ausschließlich an professionelle Nutzer richtete. Für die Endkunden gab es das DOS-basierte und parallel vermarktete Windows 98 (SE) und ME, die jeweils vor beziehungsweise nach der Veröffentlichung von Windows 2000 auf den Markt kamen.
Windows 98 und das von vielen als besonders misslungen empfundene Windows ME (Millenium Edition) sind bereits im Jahr 2006 eingestellt worden. Windows 2000 hielt sich bis jetzt am Leben. Bei Produkten für Geschäftskunden ist das normal, wie sich aus Microsofts Lifecycle-Bereich entnehmen lässt. Dort sind fünf Jahre Mainstream Support und weitere fünf Jahre Extended Support vorgesehen. Es gibt aber Ausnahmen, zum Beispiel für Windows XP.
Wegbereiter für den Erfolg für Windows XP
Mit Windows 2000 hat Microsoft die Vorbereitungen getroffen, die codeseitige Trennung von zwei Produktlinien endgültig aufzuheben. Gelungen ist das erst mit Windows XP. Es war das erste Windows, das sich sowohl an Heimanwender als auch an professionelle Anwender richtete, allerdings in zunächst zwei (Home, Professional) und später sogar vier Versionen (Tablet-PC, Media Center). Selbst 64-Bit-Versionen (ia64, x64) wurden veröffentlicht.
Die letzte Lebensphase von Windows 2000
Zu dem Zeitpunkt nagte aber schon der Zahn der Zeit am langsam alternden Windows 2000. Der Treibersupport wurde immer schlechter und Software wurde nicht mehr angepasst. Selbst Microsoft wollte nicht mehr und veröffentlichte den Internet Explorer 7 nur für Vista und für Windows XP. Damit sorgte der Konzern selbst für eine lange Lebensphase des Internet Explorer 6.
Der Windows-2000-Nutzer musste also mit einem veralteten Browser auf zunehmend veralteter Hardware leben. Allenfalls professionelle Geschäftskundenhardware bot noch ausreichend Support für Windows 2000. Trotzdem blieb Windows 2000 in vielen Unternehmen aktiv, sehr zum Ärger von Microsoft. Hier und da waren sogar die internen Webtools explizit auf den Internet Explorer 6 zugeschnitten.
Aktuell hat Microsofts Windows 2000 kaum noch Bedeutung. In unseren Statistiken taucht das Betriebssystem nur noch mit einem Anteil von 0,59 Prozent auf. Alle anderen Windows-Besucher nutzen andere Systeme wie XP (46 Prozent), 7 (40 Prozent) oder Vista (12 Prozent).
Nach zehneinhalb Jahren ist Windows 2000 auch für Microsoft Geschichte. Neue Sicherheitspatches gibt es ab kommenden Monat nicht mehr. Damit endet die Ära des letzten ausschließlich für professionelle Zwecke entwickelten Windows.
Auch der letzte Purist sollte auf ein modernes Windows umsteigen. >>>
Sommerhitze kann Server zum Absturz bringen
16.07.2010
Herkömmliche Klima-Anlagen sind für Serverräume ungeeignet. Rund die Hälfte der 3 TWh, die in den Serverräumen verbraten werden, ließen sich einsparen.
Die aktuelle Hitzewelle kann die Unternehmens-IT gefährden. Demzufolge ist in den vergangenen Wochen laut einer Umfrage die Nachfrage nach Klimatisierungslösungen für Rechenzentren auch stark gestiegen. Bei vielen IT-Anwendern seien Serverräume nicht auf hohe Außentemperaturen ausgelegt. Insbesondere historisch gewachsene Lösungen ohne umfassendes Kühlkonzept würden im Hochsommer schnell an ihre Grenzen stoßen. "Zur Verbesserung der IT-Kühlung sollte ein spezielles Präzisions-Klimagerät eingesetzt werden, eine Klimaanlage aus dem Baumarkt ist für die IT-Kühlung ungeeignet", warnt Holger Skurk, Experte für IT-Infrastruktur beim Bitkom.
Haus Klimaanlag en ungeeignet
Normale "Komfort-Klimaanlagen" für den Hausgebrauch schaffen ein Raumklima, das vor allem für Personen angenehm und daher eher trocken ist. IT-Systeme benötigen hingegen einen höheren Luftdurchsatz und eine genau regulierte Luftfeuchtigkeit. Sehr trockene Luft kann im Rechenzentrum zu statischen Aufladungen und damit zu Fehlfunktionen in den Rechnern führen, zu feuchte Luft kann Kurzschlüsse verursachen. "Für eine energieeffiziente und zuverlässige IT muss die Kühlluft zudem optimal zu den zu kühlenden Servern gebracht werden, etwa durch eine Steuerung des Luftstroms mit Blenden und Durchlassöffnungen", sagt Skurk. Fällt die IT wegen Hitze aus, kann dies schnell die Existenz eines Unternehmens gefährden - vor allem, wenn dessen Kernprozesse auf IT beruhen.
"Mittelfristig sollten sich Unternehmen überlegen, die IT-Kühlung dauerhaft an die veränderten Klimabedingungen anzupassen", sagt Skurk. Extreme Hitzewellen werden voraussichtlich zunehmen. So legen viele Rechenzentrumsplaner die Klimatisierung inzwischen für eine Außentemperatur von 40 Grad Celsius aus statt der bisher üblichen 32 Grad. Beispielsweise vergrößern sie den Kühler zur Wärmeabfuhr um rund 12 Prozent. Die Anlagen benötigen bei 40 Grad rund ein Fünftel mehr an elektrischer Energie als bei 30 Grad Celsius. Derzeit werden mindestens 20 Prozent des Energieverbrauchs eines Rechenzentrums für die Kühlung ausgegeben. Bei einigen Anlagen erreicht der Wert bis zu 60 Prozent.
iShare – Zugriff auf Microsoft SharePoint mit dem iPhone
27.07.2010
Verwenden Sie im Unternehmen Microsoft SharePoint und sind die Server entweder extern oder via VPN erreichbar?
Dann könnte iShare für das iPhone nützlich sein. iShare ist eine iPhone App welche den Zugriff auf Sharepointinhalte optimiert um Dokumente auf das iPhone zu laden oder diese zu durchsuchen.
Die App navigiert durch Seiten, Dokumentenbibliotheken oder Listen und durchsucht den gesamten Sharepointinhalt. Dokumente und Bilder in den Formaten von Word, Excel, Powerpoint, PDF, PNG, GIF und JPG können in der App geöffnet werden. In Listen ist es möglich neue Einträge anzulegen, modifizieren oder diese zu löschen. Die verschiedenen Ansichten sind anpassbar oder die Sortierungen manuell zu ändern.
Zuerst muss in iShare der Account angelegt werden, dazu ist die Server-URL, Domäne, Username und Passwort erforderlich. Die App beschränkt sich nicht nur auf einen User-Account, wurden mehrere angelegt kann der Nutzer während der Bedienung sehr schnell zwischen den verschiedenen Accounts wechseln.
Für jede beschriebene Aktion werden die dementsprechenden Berechtigungen vorausgesetzt.
iShare unterstützt in der aktuellen Version SharePoint 2007 (Portal Server), Windows SharePoint Services 3.0 und die SharePoint Online Services.
JPG, GIF, PNG, TIFF: Das richtige Bildformat für Internet & Diashow
17.08.2010
JPG, GIF, PNG oder TIFF? Bei Fotos herrscht großes Format-Wirrwarr. Wir zeigen Ihnen, welches Bildformat für welchen Zweck das richtige ist und worin sich die Formate voneinander unterscheiden.
Mit der Wahl des Bildformats können Sie viel gewinnen – oder verlieren. Sie entscheiden sich zum Beispiel für ein Format wie JPG und sparen dadurch Speicherplatz. Mit den falschen Einstellungen ist es aber auch ein Leichtes, Ihre Schnappschüsse komplett zu ruinieren. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Bilder optimal abspeichern und die Dateigröße ohne sichtbare Qualitätsverluste reduzieren. Und das alles mit dem kostenlosen Freeware-Programm Irfanview.
Warum komprimieren?
Schon während der Bildbearbeitung ist es wichtig, dass Sie das richtige Bildformat wählen. Entscheidend sind der spätere Verwendungszweck und der verfügbare Speicherplatz. Grob lassen sich verlustfreie und verlustbehaftete Formate. Der Vorteil von Letzteren: Mittels verlustbehafteter Kompression wird die Datenmenge stark reduziert. Dadurch lassen sich viel mehr Bilder speichern und diese auch schneller per Mail verschicken oder im Internet abrufen.
Geht man behutsam vor, ist dies im Foto gar nicht sichtbar. Wählt man jedoch eine zu hohe Kompression, tauchen im Bild Fehlpixel auf. Ein weiterer Nachteil: Bei jedem Speichervorgang kommt es zu einem neuen Qualitätsverlust, der vielleicht kaum erkennbar ist, aber in der Summe stört. Da Digicams aus Platzgründen Fotos im verlustbehafteten JPG Format (auch JPEG) speichern, sollten Sie diese vor der Bearbeitung erst in ein verlustfreies Format umwandeln. Viele Bildbearbeitungsprogramme bieten dazu eigene Fotoformate an. Die bekannten Anwendungen Photoshop und Photoshop Elements speichern zum Beispiel Bilder als PSD-Datei.
Dies hat den Vorteil, dass verschiedene Funktionen wie mehrere Bildebenen oder Effekte unterstützt werden. Brauchen Sie aber ein universelles, verlustfreies Format, empfiehlt sich TIFF. Es wird von allen Grafikprogrammen unterstützt. Tipp: Archivieren Sie Ihre JPG-Bilder von Digitalkameras vor dem Bearbeiten in einem speziellen Ordner auf der Festplatte oder auf DVDs. So haben Sie jederzeit die Originale zur Hand, falls eine Änderung misslingt oder Sie die Fotos in verschiedenen
Formaten speichern wollen.
Eine Frage des Formats
Das verlustfreie Universalformat TIFF haben Sie bereits kennengelernt. Je nachdem, wofür Sie ein Bild verwenden wollen, eignen sich aber andere Formate viel besser. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihre Bilder fürs Internet, für Diashows oder für die Fotoentwicklung perfekt aufbereiten.
Hintergrund-Fakten: Bildformate mit mit und ohne Verlust
Ob Foto, Video oder Musik – bei jedem Multimediaformat handelt es sich entweder um ein verlustfreies oder verlustbehaftetes Format. Bei Ersteren gehen beim Speichern keine Informationen verloren. Somit lassen sich die Ursprungsinformationen wiederherstellen. Bekannte verlustfreie Bildformate sind TIFF oder PNG. Verlustbehaftete Formate filtern Informationen hingegen ganz heraus, um die Dateigrösse noch stärker zu verkleinern. Das können bei Fotos etwa Farbunterschiede sein, die von bloßem Auge nicht erkannt werden. Wird der Filter jedoch zu stark eingestellt, leidet die Qualität darunter. Das populärste verlustbehaftete Bildformat ist JPEG.
Kompression
Beim Komprimieren von Daten fallen mehrfach vorhandene (redundante) oder unwichtige (fürs menschliche Auge unsichtbare) Informationen weg. Dadurch ist es möglich, die Speichergröße einer Datei zu reduzieren. Verlustfreie Kompressionsverfahren entfernen nur rekonstruierbare Informationen.
Bilder fürs Internet – zum Beispiel für den eigenen Webauftritt
Bei Fotos ist nicht nur das Format, sondern auch die Auflösung entscheidend. Bilder von Digitalkameras haben eine Auflösung von mehreren Megapixeln, was für den Druck sinnvoll ist. Herkömmliche
Bildschirme stellen aber selbst im Vollbildmodus lediglich zwischen ein und zwei Megapixeln dar. Eine höhere Auflösung ist sinnlos, verschwendet Platz und erhöht die Ladezeit. Werden Bilder nur am Bildschirm betrachtet, sollten Sie diese zuerst verkleinern. Wie das geht, erklären wir anhand der Freeware Irfanview.
Um ein einzelnes Bild zu verkleinern, starten Sie Irfanview über das Desktop-Symbol oder das Windows-Startmenü. Klicken Sie im Programm auf Datei/Öffnen. Wählen Sie das gewünschte Bild und gehen Sie zu Öffnen. Im nächsten Schritt stellen Sie sicher, dass das Häkchen bei "Proportional" aktiviert ist.
So werden die Seitenverhältnisse beibehalten und es kommt zu keinen Verzerrungen. Um die bestmögliche Qualität zu erzielen, wählen Sie zudem die Option "Resample" und darunter den Lanczos Filter. Die gewünschte Zielauflösung bestimmen Sie hier ebenfalls. Fürs Internet reicht die Einstellung 800 x 600 aus, wobei die Auflösung des endgültigen Fotos je nach Seitenverhältnis variiert.
Nun gilt es, das richtige Bildformat zu wählen. Fürs Internet stehen mehrere geeignete Kandidaten zur Auswahl. Welcher das Rennen macht, hängt von Verwendungszweck und Bildtyp ab:
Starten Sie IrfanView und öffnen Sie das gewünschte Bild. Sie finden unter Datei die nützliche Funktion Speichern fürs Web. Nach einem Klick darauf öffnet sich ein neues Fenster.
Darin sehen Sie links das Originalbild und rechts das Endergebnis. Direkt darunter werden die Dateigrößen angezeigt. Da die Vorschau zum Erkennen der Bildqualität zu klein ist, sollten Sie zuerst mittels Klick auf 1:1 einen Ausschnitt in Originalgröße einblenden. Dieser lässt sich mit gedrückter Maustaste verschieben. Damit sich die Bildqualität gut kontrollieren lässt, wählen Sie einen Bereich mit vielen Details.
JPG – ideal für Fotos
Standardmäßig ist bereits das JPG-Format ausgewählt, das sich besonders gut für Fotos eignet. Sie können es belassen. Jetzt folgt der eigentliche Optimierungsvorgang: Mittels "Quality"-Regler legen Sie die gewünschte Kompressionsstufe fest. Je höher der Prozentwert, desto besser die Bildqualität und desto größer die Datei.
Verschieben Sie den Regler auf einen möglichst tiefen Wert, ohne dass die Bildqualität sichtbar abnimmt. Je nach Foto liegt der Idealwert zwischen 60 und 90 Prozent. Zusätzlich sparen Sie etwas Speicherplatz, wenn Sie die Option "Progressive" aktivieren. Diese hat auch den Vorteil, dass das Bild auf Webseiten später schrittweise geladen wird, was besonders für Besucher mit langsamer Internetverbindung sinnvoll ist.
Haben Sie nur einen beschränkten Speicherplatz im Web zur Verfügung und wollen die bestmögliche Bildqualität dafür herauskitzeln? Klicken Sie auf Compress to size. Geben Sie die gewünschte Bildqualität in Kilobyte ein. Per OK wählt IrfanView die beste Kompressionsstufe.
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