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Wir schauen oder auch „Schaut’s eich des o!“


Der Brite »looks«.
Der Deutsche guckt.
Der Österreicher schaut.
Danke für das Wort. Wir brauchen es. Der Österreicher schaut, wenn der Tag lang ist, und durchs Schauen wird er auch nicht kürzer. Schauen strengt nicht an. Es arbeitet nahezu nichts im Gehirn. Es arbeitet so wenig, dass manchmal sogar der zugehörige Mund offen bleibt. Wenn Österreicher schauen, beabsichtigen sie nichts, sie besichtigen ja nichts. Sie wollen nichts erblicken oder erkennen. Sie wollen keinem etwas wegschauen, sie wollen einfach nur schauen. Noch lieber und öfter als er schaut, kündigt der Österreicher sein Schauen an. Er sagt: »Schau ma!«

Ja, ja Daniel Glattauer hat mit seinem Buch „die Ameisenzählung“ Kommentare aus dem Alltag zusammengefasst und das Kapitel „Schauen“ glänzt dabei ganz besonders.
 
Drum „schau ma“ uns doch mal das neue Microsoft Office 2010 an. Diesmal haben Microsofts Entwickler so gut wie alles richtig gemacht, die Programme haben an Geschwindigkeit dazu gewonnen, eine Performance-Verbesserung nach erster Einübung ist in allen Applikationen - dank Backstage - festzustellen. Besonders gut gefiel im Test die vielfältige Möglichkeit der Bild- und Videobearbeitung. Überzeugen konnte auch die stärkere Web-2.0-Anbindung, wie Outlook mit dem Connector für soziale Netzwerke, aber auch die direkte Verbindung mit den hauseigenen Live-Services.
 
Dazu möchte ich sagen: Schaut’s eich des o, dann werdets schon sehn!

 
Posted: 29.06.2010 11:46:35 by Barbara Hausberger | with 1 comments


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Comments
Martin Nemec
Gut! Schau ma mal :)
29.06.2010 22:35:52